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Antidepressiva-Entzug

Antidepressiva-Entzug

November 29, 2019

Das Absetzen von Antidepressiva führt zurück zum normalen Leben

Obwohl es viele Menschen nicht zugeben wollen, ist Marihuana eine Rauschgiftsubstanz. Genauso wie Halluzinogene führt sie in eine starke Abhängigkeit, die zahlreiche gesundheitliche und soziale Probleme als Folge hat. So verwundert es nicht, dass Rauschgiftmittel zu illegalen psychoaktiven Substanzen erklärt werden, die jedes Land mit verschiedenartigen Mitteln bekämpft.

Andererseits gibt es legal akzeptierte Substanzen – alkoholische Getränke. Ein Gläschen führt jedoch immer zum anderen, manchmal auch zum weiteren Trinken am nächsten Tag, um plötzlich, fast unaufdringlich zum chronischen Alkoholismus überzugehen, der gefährliche Folgen hinterlässt.

Worin sollte man aber Arzneimittel einordnen? Manche Arzneimittel, die wir vom Arzt verschrieben bekommen, sind mit dem gleichen Risiko behaftet wie Rauschgiftmittel. Die jüngsten Forschungen weisen darauf hin, dass der Tablettenmissbrauch zum führenden Problem der Gegenwart geworden ist. Rund 5 Prozent der Bevölkerung leidet nämlich unter dieser Abhängigkeitserkrankung, während in unserem Land über 120.000 Fälle registriert wurden, obwohl man der Ansicht ist, dass die Anzahl derjenigen, die Antidepressiva auf eigene Faust einnehmen, viel höher ist.

Die Klinik Dr. Vorobjev erklärt, was ein Antidepressiva-Entzug umfasst.

Seit ihrer Entdeckung sind die Meinungen zu Antidepressiva geteilt 

Antidepressiva gehören zu psychotropen Arzneimitteln. Sie werden verschrieben, um Menschen zu helfen, sich leichter mit Stimmungsstörungen auseinanderzusetzen. Mit ihnen werden schwere Depressionen aber auch leichtere Depressionen und Angststörungen behandelt, ferner Fobien und Ängste, bipolare Störungen, Panikattacken, manche Essstörungen, Zwangsstörungen (OCD), posttraumatische Belastungsstörung (PTSD).

Sie wurden ganz zufällig Mitte des 20. Jahrhunderts entdeckt. Irving Selikoff und Edward H. Robitzek betrieben klinische Forschungen für zwei neue von dem Pharmazieunternehmen Hoffman-LaRoche entwickelte Arzneimittel gegen Tuberkulose. Zu Beginn wurden nur Patienten mit schlechter Prognose damit behandelt und sehr bald war bei ihnen nicht nur eine Besserung der Grunderkrankung, sondern auch ein merkwürdig erhöhter Energiezufluss bemerkbar.

Diese Entdeckung hat der amerikanische Psychiater Max Lurie 1952 bei der Behandlung seiner Patienten angewandt. Schon ein Jahr danach stellte er einen Fortschritt bei einem Drittel seiner Patienten fest und benannte das Arzneimittel „Antidepressivum.“ In den sechziger Jahren verbreitete sich der medizinische Einsatz dieses Arzneimittels sehr und somit wurden auch negative Folgen des Missbrauchs aufgedeckt, die in erster Linie Behandlung der psychischen Abhängigkeit fordern.

Antidepressiva werden in 4 Hauptgruppen eingeteilt

Der Verlauf des Antidepressiva-Entzugs hängt immer davon ab, zu welcher Gruppe das Arzneimittel gehört.

Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) erhöhen die Serotoninkonzentration in der Hirnfunktion. Selektive Serotonin- und Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer  (SNRI), wirken auf Serotonin und Noradrenalin, so dass sie beim Mangel an beiden erwähnten Transmittern eingesetzt werden.

Monoaminoxidasehemmer (MAOI) verhindern den Abbau der Neurotransmitter, was bei Depressionen oft vorkommt. Trizyklische Antidepressiva (TCA) haben eine ähnliche Wirkung wie die erste Gruppe, sind jedoch bedeutend aggressiver, so dass sie heutzutage selten für Behandlungszwecke verwendet werden.

Durch Absetzen der Antidepressiva werden alle physischen und psychischen Störungen einer dauerhaften Einnahme beseitigt

Antidepressiva haben starke unerwünschte Wirkungen. Am häufigsten treten Husten, Kopfschmerzen, Übelkeit und Durchfall, Blutdruckabnahme, Schwindel und Appetitzunahme, die zu Gewichtszunahme führt, auf. Schlaflosigkeit, Lichtempfindlichkeit und übermäßiges Schwitzen sind auch typisch.

Oft kommt es auch zu schwereren Nebenwirkungen, wie Rauschen im Ohr, Sehstörungen, Herzrhythmusstörungen. Da Antidepressive im Gehirn wirken, können sie zu Halluzinationen führen, vor allem, wenn man sie mit Alkohol und Opiaten kombiniert.

Antidepressiva-Entzug an der Klinik Dr Vorobjev

Während man genau weiß, wie Antidepressiva wirken, sind die genauen Auswirkungen des Aussetzens von Antidepressiva immer noch nicht bekannt, so dass der Antidepressiva-Entzug ein allumfassendes Programm der Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen umfassen muss.  An der Klinik Dr. Vorobjev wird genau solch ein Programm durchgeführt!

Anhand einer eingehenden Diagnostik stellt das Fachteam eminenter Ärzte und Psychotherapeuten die besten Methoden zur Behandlung von Patienten zusammen. Sie umfassen zuerst eine schmerzlose Detoxikation. So wird der Körper von schädlichen Stoffen entgiftet, ohne unter den negativen Auswirkungen einer Abstinenzkrise leiden zu müssen.

Lečenje psihičke zavisnosti

Nach der Stabilisierung des physischen Zustands wird als nächster Schritt das Verlangen nach der Einnahme von Antidepressiva beseitigt und gleichzeitig wird das gestörte Gleichgewicht wiederhegestellt und Energie zurückgewonnen, während die ambulante Betreuung nach der Behandlung nicht nur eine vollkommene Rehabilitation gewährleistet, sondern auch Hilfe bei der Lösung von Problemen leistet, die zur Einnahme der Antidepressiva über lange Zeit geführt haben.

Dank den modernsten Behandlungsansätzen und jahrzehntelanger Erfahrung an der Klinik Dr. Vorobjev kann jede Abhängigkeitsart besiegt werden, einschließlich der Abhängigkeit von Antidepressiva.

Veröffentlicht am November 29, 2019
durch das Team der  Dr. Vorobiev-Klinik

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Die Behandlung kann auch von der österreichischen Krankenkasse übernommen werden.