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HIV – informieren Sie sich über die Übertragungsrisiken und Symptomen der Krankheit

HI-Virus

Dezember 19, 2019

Das HI-Virus gehört zur Gruppe der Retroviren. Schon sein Name (humanes Immundefizienzvirus, bzw. human immunodeficiency virus) weist auf seine Wirkung hin. HIV greift nämlich das CD4-Protein an der Oberfläche der Lymphozyten an, die für die Abwehr des Organismus zuständig sind, wodurch das Immunsystem geschwächt wird. Dies führt zu zahlreichen ernsthaften Komplikationen, zu denen AIDS als die schwerste Erkrankung zählt.

Obwohl auf der ganzen Welt vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden, steigt die Anzahl der Erkrankten ständig. Genauer gesagt: jeden Tag infizieren sich etwa 8.500 Personen.  Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation sind über 34 Millionen Menschen weltweit mit dem HI-Virus infiziert. Von den Folgen dieser Infektion sind 1,8 Millionen Patienten gestorben, davon über 800.000 Kinder.

Vor dem Hintergrund der Bedeutung dieses gesundheitlichen Problems möchte die Klinik Dr. Vorobjev Ihre Aufmerksamkeit auf die Risiken der Entwicklung des HI-Virus lenken.

Das HI-Virus kam Ende des 19. Jahrhunderts auf

Das HI-Virus stammt aus dem Gebiet südlich der Sahara, in Afrika. Es wird erachtet, dass es zwischen 1884 und 1924 bei Schimpansen auftrat. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Virus auf die Einwohner Kameruns übertragen, wobei die Infektion nach der Ausbreitung auf Kongo, bzw. einen Teil von Kinshasa immer größere Ausmaße annahm.  Gerade in dieser Hauptstadt wurde zum ersten Mal bei 2 Personen das HI-Virus entdeckt. Es wurde aus dem Plasma eines Mannes in 1959 und den Lymphknoten einer Frau in 1960 isoliert.

Erst 2 Jahrzehnte später erweckte die Krankheit das Interesse der Wissenschaftler. Der Grund dafür waren 5 registrierte Fälle in Los Angeles, San Francisco und New York, wobei es sich um Homosexuelle und Genießer von intravenös konsumierten psychoaktiven Substanzen handelte. Anhand des klinischen Bildes dieser Patienten isolierte 1983 der französische Virologe Luc Montagnier das damals unbekannte Virus. Da es eng mit dem Lymphsystem verbunden war, wurde es zunächst als LAV (Lymphadenopathie-assoziiertes Virus, bzw. lymphadenopathy-associated virus) bezeichnet.

Gleichzeitig bestätigte der amerikanische Wissenschaftler Robert Gallo die Existenz dieses Virus, das von ihm als HTLV-III (humanes T-lymphotropes Virus III, bzw. human T lymphotropic virus type III) bezeichnet wurde. Da es sich herausgestellt hat, dass es sich um die gleichen Viren handelt, erhielt das Virus 1986 den Namen HIV.

Wie wird das HI-Virus übertragen?

Das HI-Virus wird vor allem über Sperma, Präejakulat und Scheidenflüssigkeit übertragen. Somit ist die Gefahr einer Infektion beim ungeschützten Geschlechtsverkehr mit einer infizierten Person am höchsten.

Hiv virus

Ebenfalls ist eine Ansteckung über Blut möglich, was intravenöse Rauschgiftkonsumenten in eine mit einem hohen Risiko behaftete Gruppe einordnet, vor allem, wenn sie Spritzen und Nadeln teilen. Viele von ihnen erfahren, dass sie infiziert sind, erst, wenn sie sich in einer Klinik zur Behandlung von Heroinsucht oder Kokainsucht vorstellen.

Die Erkrankung kann auch in Form von vertikaler Transmission übertragen werden. Mit anderen Worten von Mutter auf das Kind während der Schwangerschaft oder später bei der Geburt oder beim Stillen.

Das HI-Virus befindet sich auch in anderen Körperflüssigkeiten, wie Speichel, Tränen und Urin, aber die Konzentration ist da so gering, dass diese nicht für eine Übertragung ausreicht.

Eine HIV-Infektion zu haben, bedeutet nicht an AIDS erkrankt zu sein!

Die Inkubationszeit des Virus beträgt rund einen Monat. Nach dieser Zeit beginnt die erste Phase der Infektion, in der mehrere atypische Symptome auftreten. Sie ähneln einer Grippe – Fieber, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Mandel- und Lymphknotenschwellungen. Diese Anzeichen verschwinden nach ein paar Wochen, so dass es nicht erstaunlich ist, dass man ihnen keine Aufmerksamkeit beimisst.

Die Infektion entwickelt sich jedoch weiter und schwächt das Immunsystem. Dieser Prozess kann auch 1 bis 10 Jahre dauern. In der nächsten Phase erscheinen charakteristische Symptome: Fieber und Müdigkeit ohne andere Ursache, Nachtschweiß, schmerzlose Lymphknotenschwellungen, erschwertes Atmen, trockener Husten, Schmerzen in der Brust, Appetitlosigkeit, Verlust an Körpergewicht, anhaltender Durchfall, kleine Wunden und Ablagerungen auf der Zunge und in der Mundhöhle.

Mit der Zeit greift die Krankheit das zentrale Nervensystem an. Es kommt zu einer Muskelschwäche, zu schlechter Bewegungskoordination und verlangsamten Bewegungen, ferner zum Händezittern, Konzentrationsabfall und Depression.  Diese Symptome sind stärker ausgeprägt, wenn auch Rauschgiftsucht präsent ist, da die psychoaktive Substanz direkt das Gehirn beeinflusst und somit sein normales Funktionieren unmöglich macht.

Hiv virus

Deswegen umfasst in der Klinik Dr. Vorobjev die Rauschgiftbehandlung auch einen HIV-Test sowie einen Test auf Hepatitis B und C .

Fällt der HIV-Test positiv aus, werden regenerative Methoden angewandt. Ihr Ziel ist, nicht nur die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, sondern auch den kompletten Organismus zu stärken, damit er gegen die Symptome kämpfen kann.

Das Behandlungsverfahren ist individuell und wird in Abhängigkeit vom Zustand eines jeden Patienten bestimmt. Jede Behandlung ist vollkommen schmerzlos und sicher, weil sie unter streng kontrollierten Bedingungen und unter ständiger Aufsicht von weltweit anerkannten Ärzten, Fachärzten und Psychiatern durchgeführt wird.

Da HIV-infizierte Personen auch in der gegenwärtigen Gesellschaft nicht selten gegen das Stigma zu kämpfen haben, wird Unterstützung auch nach der Behandlung gewährleistet. Unsere Psychotherapeuten helfen Ihnen, sich mit jeder Herausforderung auseinanderzusetzen, mit der Sie nach der Rückkehr in das tägliche Leben konfrontiert werden. So beugen Sie Suchtrückfällen vor und vermeiden soziale und psychische Probleme wegen des Vorhandenseins der Virusinfektion.

 

Veröffentlicht am Dezember 19, 2019
durch das Team der  Dr. Vorobiev-Klinik

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Die Behandlung kann auch von der österreichischen Krankenkasse übernommen werden.