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Hepatitis B i C – Häufige Begleiterscheinungen von Abhängigkeitserkrankungen

Hepatitis B i C – Häufige Begleiterscheinungen von Abhängigkeitserkrankungen

November 13, 2019

Hepatitis B und C sind Entzündungserkrankungen der Leber. Sie können durch äußere Faktoren oder durch Immun- und Stoffwechselprozesse ausgelöst und bei Durchdringung der Haut oder Schleimhaut übertragen werden. Hepatitis B und C entwickeln sich in zwei Formen.

Akute Hepatitis wird nur symptomatisch, mit Infusionen, Vitaminen und entsprechender Ernährung behandelt.

Dagegen ist für die chronische Form charakteristisch, dass sich der Virus mindestens 6 Monate im Organismus befindet. In 7% der Fälle geht die akute Hepatitis B in chronische über. Wird das Virus von der Mutter auf das Neugeborene übertragen, entwickelt es sich immer in chronischer Form. Während Hepatitis C sogar bei 80% der Patienten chronisch wird und oft in  Leberzirrhose oder Leberkarzinom übergeht.

Laut Statistik sind über 2 Milliarden Menschen in der Welt an Hepatitis B oder C erkrankt. Leider sterben ca. 1 Million davon. Sodass diese Krankheit zu Recht als ein großes gesundheitliches Problem angesehen wird.

Laut Einschätzungen hat es Hepatitis B und C schon in der Bronzezeit gegeben

Auf archäologischen Fundstätten wurden 4.500 Jahre alte sterbliche Überreste freigelegt, die das Vorhandensein des Virus nachwiesen. Dadurch wird die Meinung widerlegt, dass Hepatitis B und C in der Neuen Welt aufgekommen sind und sich in Europa im 16. Jh. verbreitet haben.

Die ersten Aufzeichnungen über die durch das Virus Hepatitis ausgelöste Epidemie lieferte Lurman 1885. Er bemerkte, dass fast 200 Hafenarbeiter auf einer Schiffswerft nach erhaltener Schutzimpfung gegen Windpocken, die das Lymphom anderer Hafenarbeiter enthielt, Gelbsucht bekamen und an dem Virus erkrankten.

Doch erst 1966 isolierte der amerikanische Genetiker Baruch Blumberg offiziell das Hepatitis B. Ein Jahrzehnt später bestätigte Harvey J. Alter, Leiter der Abteilung für Infektionskrankheiten in der Sektion für Transfusionsmedizin des Nationalen Gesundheitsinstituts die Präsenz von Hepatitis C. Das bildete die Grundlage für die Screening-Methoden und die Feststellung der Krankheitsursachen.

Unterschied zwischen Hepatitis B und C

Obwohl Hepatitis B und C der gleichen Gruppe angehören, werden sie eigentlich durch verschiedene Viren ausgelöst und können somit auch unterschiedliche Symptome aufweisen.

Hepatitis B löst der gleichnamige Virus (HBV) aus. Charakteristische Symptome sind Bauch- und Gelenkschmerzen, dunkler Urin, Schüttelfrost und Schwächegefühl.

Hepatitis B i C

Hepatitis C ist eine durch das Virus Hepatitis C verursachte Leberentzündung. In der ersten Phase macht sich die Krankheit durch keinerlei Anzeichen bemerkbar. Über die Hälfte der Infizierten weiß auch gar nicht, dass sich dieses Virus in ihrem Körper befindet. Chronische Müdigkeit, Gelbsucht, Appetitlosigkeit, Flüssigkeitsansammlung im Unterbauch und Juckreiz sind Begleiterscheinungen von Hepatitis C. Häufige Blutungen und Hämatome sind ebenfalls Symptome dieser Krankheit.

Hepatitis B und C werden mit Abhängigkeit von Heroin und Kokain verbunden

Unter dem Einfluss psychoaktiver Substanzen ist eine gesunde Einschätzung gestört und die Person neigt zu riskanten sexuellen Beziehungen. Dadurch droht eine große Ansteckungsgefahr vor zahlreichen Infektionskrankheiten, einschließlich auch Hepatitis B und C.
Da es sich um einen widerstandsfähigen Virus handelt, das bis 6 Wochen auf trockener Oberfläche überleben kann, erhöht sich das Risiko zusätzlich bei intravenösen Konsumenten. Die gemeinsame oder wiederholte Benutzung von Injektionsnadeln und Spritzen führt nämlich meistens zur Virusverbreitung. Sogar auch die Berührung mit einer winzigen, nahezu unsichtbaren infizierten Blutmenge kann über die Finger auf das Spritzbesteck für die intravenöse Drogenverabreichung weiter übertragen werden. Allein dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für die Infektionsübertragung.

Dass es sich um eine ernsthafte Gesundheitsgefährdung handelt, belegt auch die Angabe, wonach sogar 80% der Personen mit einem Suchtproblem an einer Form von Hepatitis leiden. Gerade deshalb wird an der Klinik Dr. Vorobjev außer der Therapie der Heroinsucht, der Abhängigkeit von Kokain und Alkohol auch die Behandlung dieses Virus durchgeführt.

Modernste Behandlungsmethoden für Hepatitis B und C

Die Behandlung der Heroinabhängigkeit sowie die Alkoholtherapie an der Klinik Dr. Vorobjev beginnt mit der Diagnostik, d.h. der Untersuchung des allgemeinen psycho-physischen Zustands des Patienten. Bei dieser Gelegenheit werden außer den üblichen Blut- und Urintests auch Tests auf Hepatitis B und C und HIV-Infektion durchgeführt. Sollte eine Lebererkrankung festgestellt werden, gelangen zunächst entsprechende regenerative Methoden zur Anwendung.

Hepatitis B i C

Plasmaphärese ist eine vollkommen schmerzfreie Detoxikation. Außer der maximalen Blutreinigung von schädlichen Substanzen regt diese Methode die Produktion neuer, junger Zellen an. Sie bewirkt zugleich die Stärkung des Immunsystems, sodass der Organismus bereit ist, gegen nebensächliche Probleme der Abhängigkeit, vor allem Hepatitis anzukämpfen.

Die Oxyvenbehandlung gehört ebenfalls zur natürlichen Art der Detoxikation. Sie beruht auf der Anwendung geringer Mengen an Sauerstoff, das den Blutfluss fördert und das antithrombotische Hormon Prostacyklin erzeugt. Sie liefert ausgezeichnete Resultate bei der Immunitätsstärkung, der Wundheilung, der Gesundung des peripheren Nervensystems, aber auch bei der Regeneration der durch das Virus und Rauschgift geschädigten Leber.

Die Hepatometabolische Therapie ist eine besondere regenerative Methode, die ausschließlich die Regeneration der Leber und die Wiederherstellung ihrer Funktionsfähigkeit zum Ziel hat. Sie umfasst zunächst eine Antivirusbehandlung, um die weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. Sodann gelangt eine Kombination von hepatoprotektiven, metabolischen und regenerativen Methoden zur Anwendung, welche die Entgiftung und den Schutz der Leber zum Ziel haben. Auf diese Weise werden neue Komplikationen verhindert und die schnellere Organerneuerung ermöglicht.

Die Behandlung von Drogensucht und Alkoholismus in der Klinik Dr. Vorobjev erfolgt unter streng kontrollierten Bedingungen und unter ständiger Aufsicht weltweit anerkannter Ärzte, Spezialisten und Psychiater. Jeder Schritt, auch die Behandlung von Hepatitis, wird auf den Patienten extra zugeschnitten und seinem Zustand und dem Virustyp angepasst.

Die Sorge um die Patienten steht in der Klinik Dr. Vorobjev an erster Stelle. Die Herzlichkeit und die besondere Fürsorge dieser Klinik haben die Menschen in der ganzen Welt erkannt und sich ihr anvertraut, um ihre Sucht zu bekämpfen. Das ist eine zusätzliche Bestätigung, dass das die beste Klinik zur Behandlung der Drogensucht ist.

Veröffentlicht am November 13, 2019
durch das Team der  Dr. Vorobiev-Klinik

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Die Behandlung kann auch von der österreichischen Krankenkasse übernommen werden.